
Weinlese
Zur Auswahl der Trauben im optimalen Reifezustand wird die Lese per Hand vorgenommen.
Keltern
Aus 4000 kg Trauben werden 2550 l Most gekeltert, davon 2050 l für die Cuvée (bester Most) und 500 l für die Taille (Restmost).
Die verschiedenen Rebsorten und Lagen sind getrennt.
Malolaktische Gärung
Jetzt werden dem Wein Bakterien in Pulverform zugesetzt, damit die malolaktische Gärung beginnt. Durch sie wird der Wein stabilisiert und sein Säuregehalt verringert (bei der Verkostung schmeckt er weniger „grün“) Diese Gärungsphase dauert drei Wochen und läuft bei 16°C in Edelstahltanks ab.
NB: Bei bestimmten Cuvées (Cœur de Terroir zum Beispiel) wenden wir diese Methode nicht an, damit diese Weine länger gelagert werden und sich andere Aromen entfalten können.
Verschnitte (Assemblage)
Dies ist ein sehr wichtiger Schritt der Weinbereitung, da durch ihn der Stil unseres Hauses festgelegt wird. Zunächst werden je nach Erntejahren verschiedene Anteile der Weine aus unseren Kellern benutzt. Für den ersten Verschnitt werden 40% bis 50% der Lese aus dem aktuellen Jahr verwendet, denen ältere Jahrgänge, die sogenannten Reserve-Weine, beigefügt werden (meist 3 Jahrgänge).
Zugabe der Fülldosage / Flaschenfüllung / Schaumbildung
Der Wein wird in Flaschen gefüllt. Ein weiteres Mal werden Hefen und Zucker zugesetzt, um die zweite alkoholische Gärung zu ermöglichen (= Flaschengärung). Dies wird auch „Schaumbildung“ genannt, und in den Flaschen bildet sich ein Druck von 5 bis 6 Bar. Selbst die Flaschenübergrößen (Jeroboam und Methusalem) werden in dieser Phase direkt abgefüllt, da wir kein Umfüllen vornehmen.
Die Flaschen werden dann flach liegend gelagert und reifen je nach Cuvée zwischen 2 und 10 Jahren in den Weinkellern. In dieser Ruhephase entwickeln sich alle Aromen des Weins.