
Die Böden
Untergrund: ton- und kalkhaltig, auf süd-südöstlich ausgerichteten Hängen. Nördliches Klima.
Die Rebsorten
3 edle Rebsorten werden in der Champagne angebaut:
Die Rebsorte Pinot Meunier (Müller-Rebe) : Sie nimmt 50% unserer Weinberge ein. Sie gibt dem Wein seine Struktur und Fruchtigkeit;
die Pinot Noir-Rebe (Spätburgunder) : Sie macht 20% unseres Anbaus aus. Durch sie erhält der Champagner Kraft und langanhaltenden Geschmack am Gaumen;
die Rebsorte Chardonnay : Ihr Anbauanteil in unseren Weinbergen liegt bei 30%. Chardonnay-Trauben verleihen dem Wein geschmackliche Finesse und Leichtigkeit.
Der Rebschnitt
Der Rebstock entwickelt sich jedes Jahr weiter, neue Triebe wachsen und breiten sich aus. Durch den Beschnitt des älteren Teils wird das einjährige Holz gestärkt und in seiner Entwicklung gefördert, der Rebstock somit „verjüngt“.
Das Anbinden
Es geht darum, die jungen Triebe am stützenden Eisendraht festzubinden, um dem Rebstock Halt zu geben.
Das Ausschneiden/Das Anspalieren
Beim Ausschneiden werden die überschüssigen Knospen entfernt, um die Entwicklung der übrigen Triebe zu fördern. Das Anspalieren besteht darin, die Weinranken an der Trägerstruktur aufrecht zu befestigen und dem Rebstock Luft zu verschaffen, jede Pflanze bekommt so den nötigen Freiraum zum Wachsen.
Zum Umweltschutz
Seit annähernd 20 Jahren betreiben wir integrierten Weinbau, das heißt, dass in unseren Weinbergen nur ein Mindestmaß an Pflanzenbehandlungsmitteln in angemessener Dosierung eingesetzt wird. Damit Gewitter-Regengüsse die Erde nicht wegspülen, sähen wir Gras, das wie Ihr Rasen gemäht werden muss… Diese Gräser regulieren dazu noch den Phospatgehalt des Bodens.